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Kindesmisshandlungen - Gewalt und ihre Zeichen an Kindern erkennen

Seit November 2000 ist das Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert und damit auch jede Art körperlicher oder seelischer Gewalt gegenüber Kindern verboten. Dennoch werden auch heute noch Kinder in vielen Familien geschlagen, misshandelt oder vernachlässigt. Nach Schätzungen des Kinderschutzbundes sind davon jährlich 700 000 Kinder betroffen.
Die tragischen Fälle von Kindesmisshandlung in den letzten Monaten haben erhebliche Defizite beim Schutz gefährdeter Kinder zutage gebracht. Immer wieder sterben Kinder an den Folgen von Vernachlässigung und Misshandlung.
In den Schulen können diese Zeichen der Gewalt im Verhalten der Kinder sichtbar werden. Gleichzeitig könnte dies aber auch ein Ort des Schutzes sein. Bei vielen Lehrer/Innen entstehen in solchen Situationen Unsicherheiten, wie man sich angemessen verhalten soll.

In diesem Seminar soll zum einen der Blick für die Anzeichen der Gewalt geschult werden, zum anderen sollen aber auch Handlungsmöglichkeiten erörtert werden, wenn sich die Anzeichen für Gewalt verdichten. Wie rede ich mit den Kindern und den Eltern? An welche Institutionen (z.B. Jugendamt und Polizei) kann ich mich wenden? Wie sieht der rechtliche Rahmen für meine Arbeit mit betroffenen Kindern aus? Wann sollte ich, wann darf ich und wie darf ich eingreifen? Solche und ähnliche Fragen gilt es zu klären.

Dieser Workshop ist halbtags angelegt und die Akkreditierung unter der Nr. 0347598 beim IQ (Institut für Qualitätsentwicklung) in Wiesbaden beantragt.
Die Teilnehmer/innen erhalten dafür 5 Fortbildungspunkte.

Ort: An Ihrer Schule oder nach Vereinbarung
Referentin:
Angelika Förster (s. Modul KEJ)

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